Breites Titelmotiv zur Omnana-Fallstudie „Der Versandtermin muss mit.“ mit dem Kampagnenfoto einer Frau in rosafarbener Activewear und einem Hinweis auf Vorbestellungen in Shopify.
Technische Shopify-Partnerschaft für Omnana: Vorbestellungen als Teil des gesamten Bestellablaufs. Foto aus Omnanas Kampagnenmaterial, Gestaltung: 27Street.
Activewear

Omnana

Der Versandtermin muss mit.

Wie 27Street Omnana als technischer Shopify-Partner begleitet: von Vorbestellungen bis zur Tracking-Diagnose.

KundeOmnana
Branche

Activewear

Leistungen
Technische Shopify-PartnerschaftTheme-EntwicklungVorbestellungenAutomatisierungTracking-Diagnose
Zusammenarbeit

Audit und Theme-Arbeit im Frühjahr 2026, Retainer seit Juli 2026

Eine Kundin entscheidet sich für eine Farbe und Größe, die erst später verfügbar ist. Auf der Produktseite steht ein voraussichtlicher Versandtermin. Doch was passiert mit dieser Information, sobald der Artikel im Warenkorb liegt? Diese Frage stand hinter einer der technischen Erweiterungen, die 27Street für Omnana umgesetzt hat.

Die Activewear-Marke hat große Teile ihres Shopify-Stores auf Basis des Broadcast-Themes selbst aufgebaut. 27Street ergänzt diese Arbeit als technischer Partner. Die Zusammenarbeit verbindet die Weiterentwicklung des Shops mit der Untersuchung konkreter Fehler im laufenden Betrieb. Zwei Aufgaben zeigen, wie das aussieht: Vorbestellungen mit Versandinformationen und eine Tracking-Diagnose im August 2026.

Die Information gehört zur ausgewählten Variante

Vorbestellungen brauchen mehr als einen anderen Text auf dem Kaufen-Button. Ein Artikel kann in einer Größe sofort verfügbar sein und in einer anderen erst später. Auch innerhalb einer Kollektion können unterschiedliche Termine gelten. Der Hinweis muss deshalb zur tatsächlichen Auswahl passen.

27Street ergänzte die Möglichkeit, einen voraussichtlichen Versandtermin am Produkt und bei Bedarf einen abweichenden Termin an der Variante zu hinterlegen. Wechselt eine Kundin die Größe oder Farbe, folgt der Hinweis dieser Auswahl. Der Versandtermin wird als Information an die Warenkorbposition übergeben und erscheint auch im Checkout und in der Bestellbestätigung.

Die Umsetzung berücksichtigt außerdem den Schnellkauf. Die Information soll den gewählten Artikel auch dann begleiten, wenn die Kundin ihn direkt aus einer Übersicht in den Warenkorb legt. Aus einer Angabe auf der Produktseite wird damit eine Information, die zur Bestellung gehört.

Grafik mit der Überschrift „Ein Termin. Drei Stationen.“. Ein Ablauf verbindet Produktseite, Warenkorb und Bestellung. Darunter steht „Voraussichtlicher Versandtermin je Produkt oder Variante.“
Der voraussichtliche Versandtermin wird am Produkt oder an der Variante hinterlegt und begleitet die ausgewählte Position bis in die Bestellung. Die Grafik fasst den Ablauf zusammen.

Hinter dem Button beginnt die Bearbeitung

Für das Omnana-Team muss erkennbar sein, welche Bestellungen vorbestellte Artikel enthalten. Ein automatischer Ablauf kennzeichnet diese Bestellungen und zählt die verkauften Vorbestellmengen je Variante. Sobald das hinterlegte Limit erreicht ist, wechselt die Variante im Shop auf „Ausverkauft“.

Auch Ausnahmen gehören zur Umsetzung. Eine Bestellung kann das Limit beispielsweise überschreiten, wenn ein Artikel bereits im Warenkorb lag. Solche Fälle erhalten eine zusätzliche Kennzeichnung und lösen eine interne Benachrichtigung aus. Das Team kann anschließend prüfen, wie es mit der Bestellung umgeht.

Die vorhandene Lagerabwicklung bleibt dabei maßgeblich. Die Lagerverwaltungssoftware verwaltet die tatsächlichen Bestände; Vorbestellungen laufen in die bestehende Bearbeitung und warten dort auf den Wareneingang. Die Bedienungsanleitung beschreibt, welche Einstellungen Omnana zum Start einer Vorbestellung setzt und welche nach dem Eintreffen der Ware wieder geändert werden.

27Street prüfte die Bestellkennzeichnung, den Zähler und die Ausnahmebehandlung mit Testbestellungen. Diese Prüfungen und die deutsche Anleitung machen die Funktion für das Team nachvollziehbar. Sie dokumentieren auch, wo ein automatischer Schritt endet und eine Entscheidung im Tagesgeschäft beginnt.

Wenn Bestellungen und Messwerte auseinanderlaufen

Eine andere Aufgabe begann im August mit einer Beobachtung: Bestellungen gingen ein, während die Tracking-Systeme deutlich unterschiedliche Zahlen zeigten. Für die Untersuchung musste zuerst geklärt werden, was die einzelnen Systeme überhaupt zählten.

Shopify-Bestellungen, Browser-Kaufereignisse und einer Anzeige zugeschriebene Käufe beschreiben unterschiedliche Vorgänge. Eine fehlende Browser-Meldung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass auch die Bestellung in den über eine Serverschnittstelle übernommenen Daten fehlt. Diese Unterscheidung war entscheidend für die Diagnose.

Gero Keller identifizierte einen Fehler in einer Integration des Shops: Sie übergab einen Wert nie, den Shopify erwartet. Dadurch wurden mehrere Browser-Pixel nicht wie vorgesehen geladen. Er setzte eine Korrektur um und prüfte das betroffene Verhalten im Storefront und im Checkout.

Der anschließende Vergleich mit den Shopify-Bestellungen zeigte zugleich eine weitere Abweichung bei Browser-Kaufereignissen. Die damalige Untersuchung trennte deshalb den korrigierten Aktivierungsfehler von der verbleibenden Messfrage.

Ein technischer Ansprechpartner für konkrete Aufgaben

Omnana bringt die Marke, die Inhalte und einen großen Teil des eigenen Storefront-Aufbaus ein. 27Street übernimmt bei den beschriebenen Aufgaben die technische Analyse, Umsetzung und Prüfung. Geros Beitrag reicht dabei von der Fehlersuche bis zur Implementierung.

Die Vorbestellung und die Tracking-Diagnose betreffen unterschiedliche Teile des Shops. Gemeinsam ist ihnen eine Arbeitsweise: die geschäftliche Frage verstehen, den betroffenen Ablauf verfolgen und die Änderung an den relevanten Stellen überprüfen. So wird technische Partnerschaft im bestehenden Shopify-Store konkret.

Ergebnisse

Vorher und nachher

Käufe, die die Attributionslösung erfasst, vor und nach der Korrektur im August 2026
8,6 % → 54 %
Checkout-Starts je 1.000 Warenkorb-Aktionen
17 → 145
Bestellungen, die Meta am 4. August 2026 erfasst hat
45 von 46
  • Vorbestellungen live seit dem 16. September 2026, mit Testbestellungen bis in die Bestellung geprüft.
  • Der voraussichtliche Versandtermin läuft von der Produktseite über Warenkorb und Checkout bis in die Bestellbestätigung und die Bestellung mit.
  • Mengenlimits je Variante: Beim Erreichen des Limits wechselt die Variante auf „Ausverkauft“; Bestellungen über dem Limit werden gekennzeichnet und dem Team per E-Mail gemeldet.
  • Die Vorbestellung steht in sechs Sprachen bereit: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch.